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"Sehen - Spüren - Wachsen"

eine Ausstellung mit Gemälden,
Skulpjekten und Vorträgen
 von Elke Pittermann

vom 26.1. - 18. 5. 2002

Galerie im Dance Line
Carl-Von-Linde-Str. 10
65197 Wiesbaden


 

  

Elke Pittermann in der Galerie im Dance Line

 
  

Mit den Räumen des Dance Line in Wiesbaden konnte ein Ort gefunden werden, der zwei unterschiedliche Formen menschlicher Ausdruckskraft miteinander verbindet: den Tanz und die bildende Kunst.

Wie gut sich beides ergänzt, weiß Elke Pittermann sehr genau, denn ihre Beschäftigung mit dem Tanz reicht mindestens so weit zurück wie die Verwendung von Pinsel und Farbe. Sowohl der klassische Ballettunterricht, der bereits im frühen Kindesalter begann als auch zeitgenössische Ausdrucksformen wie Jazz oder Modern Dance waren für die Künstlerin immer ein wichtiger Teil ihres Lebens. 

Dabei könnte man die Musik quasi als Bindeglied bezeichnen, denn so wie die Körperbewegungen im Tanz von der Musik getragen werden, so lassen sich auch die Bewegungen des Pinsels durch die Harmonie der Klänge inspirieren.

Um dem hohen Anspruch ihrer Transformellen Kunst dabei gerecht zu werden, verwendet die Malerin hauptsächlich eigens für diesen Zweck geschaffene Musik-Kompositionen.

Wer sich die Gemälde von Elke Pittermann genauer an"sieht", kann nachvollziehen, wie viel Bewegung und Ruhe gleichermaßen in ihren Bildern zum Ausdruck kommen. Kunstwerke, die durch Inspiration entstehen und selbst wiederum den Betrachter dazu inspirieren, den eigenen inneren Reichtum zu erfahren.
 

   

Pepper - Ausstellung der Woche

  

Wiesbadener Wochenblatt - Kurzinfo

  

Sonderausstellung mit Skulpjekten von Elke Pittermann

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Wiesbadener Wochenblatt - Stadtteilseite

 
 
Transformelle Finissage

Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss der Ausstellung "Sehen - Spüren - Wachsen" bildete der Vortragsabend zum Thema "Lebens-Energien", der am Samstag, dem 18.5.2002 in der Wiesbadener Galerie im Dance Line stattfand. Unterstützung erhielt die transformelle Künstlerin dabei durch vier weitere Experten, die von ihren Erfahrungen im Umgang mit feinstofflichen Phänomenen berichteten. Dabei traten interessante Erkenntnisse zu Tage, die von den zahlreichen Besuchern aufmerksam verfolgt wurden.

Die Gastgeberin vermittelt ihre Vision Den Anfang machte der Lebens-Management-Berater Oliver M. Peters mit seinem Beitrag über die "Energie des Zeitpunkts". Anhand persönlicher Erlebnisse konfrontierte der Astrologe und Buddhist die Anwesenden mit existenziellen Themen wie Geburt und Tod und verdeutlichte damit, wie sehr wir alle eingebettet sind in den Fluss des Lebens. Die Wichtigkeit des Loslassens kam dabei ebenso zur Sprache wie die Notwendigkeit, hinter unsere vordergründigen Bedürfnisse zu blicken, um eine umfassendere Sichtweise gegenüber dem eigenen Lebensverlauf zu entwickeln. Fast nebenbei wurde das Prinzip der Synchronizität - der Austauschbarkeit von Ursache und Wirkung - erklärt sowie die Grenzen menschlicher Kontrolle in Bezug auf zeitliche Abläufe aufgezeigt.

Was es bedeuten kann, sich seit vielen Jahren mit einer Technik der Körperbeherrschung zu beschäftigen, demonstrierte der Aikido-Lehrer Bernd Hubl auf eindrucksvolle Weise. Mit einer Präsenz der inneren Ruhe und Zentriertheit nahm er das Thema "Energie des Körpers" beim Wort und gab den Besuchern die Möglichkeit, in praktischen Übungen das "Ki" - die universelle Lebenskraft - selbst zu spüren. Darüber hinaus spannte er einen Bogen von der "Kunst, nicht zu kämpfen" über Karlfried Graf Dürckheim ("Der Körper, den ich habe - der Leib, der ich bin.") bis hin zu den Geschehnissen um das World Trade Center und zeigte in meisterlicher Bescheidenheit, wie viel Philosophisches doch im Alltäglichen stecken kann.

Die "Energie des Raumes" behandelte der Vortrag von Thomas Witzel. Mit Hilfe von Übersichtsgrafiken und humorvollen, großformatigen Illustrationen, die von Elke Pittermann für diesen Zweck angefertigt wurden, erläuterte der Lebens- und Unternehmensberater zunächst die Grundprinzipien des Feng Shui. Schnell wurde deutlich, dass es sich bei dieser asiatischen "Raum-Akupunktur" um eine sehr komplexe Wissenschaft handelt. Umso wichtiger war es, anhand leicht nachvollziehbarer Beispiele den Energieverlauf des "Chi" anschaulich zu machen. So mancher der aufmerksam folgenden Zuhörer wird in Zukunft seine Umgebung mit anderen Augen sehen.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Thema "Energie der Heilung" weiter. Die Referentin, die seit Jahren eine Praxis für Gesundheitsberatung und Selbstheilung leitet, schilderte sachlich und kompetent den Tätigkeitsbereich der sogenannten "Energiearbeiter". Hierbei werden Selbstheilungsprozesse ohne Zuhilfenahme von technischen Hilfsmitteln auf sanfte Weise durch Energieübertragung unterstützt. Neben Erläuterungen zu den Vorgängen im menschlichen Körper, die normalerweise während solch eines Heilungsprozesses ablaufen, vermittelte die Referentin einen Einblick in den liebevollen Umgang mit Erkrankten - eine Kunst, die in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich zu sein scheint.

Die Künstlerin und Gastgeberin des Abends Elke Pittermann, die das Publikum mit ihren sympathischen Moderationen durch die gesamte Veranstaltung führte, fand schließlich auch zum letzten Vortragsthema die richtigen Worte: Vor der eindrucksvollen Kulisse ihrer Gemälde sprach sie über die vielfältigen Wirkungen von Farben und die Bedeutung der mannigfachen Formen in der Welt. An Hand zahlreicher Beispiele machte sie plausibel, wie wichtig angemessene Ausdrucksformen wie Kleidung, Wohnraum, Dinge des täglichen Lebens usw. für den Einzelnen sind und erläuterte den Ansatz ihrer transformellen Kunst, mit der sie Menschen darin unterstützt, die eigene Berufung zu erkennen und eine Lebensvision zu entwickeln.

Abgerundet wurde die Finissage durch die Möglichkeit, den fünf vorne versammelten Referenten Fragen zu stellen - wovon die Besucher auch regen Gebrauch machten. Besonders positiv fiel dabei die Kollegialität und Verbundenheit untereinander auf. Ein harmonisches Schlussbild einer rundum gelungenen Veranstaltung.